Staffel 3 | Episode 2 – Der Mahi Mahi

Der Mahi Mahi, ein Hochseefisch, lebt weltweit in tropischen und subtropischen Gewässern und hat viele Namen. In einigen Teilen der Welt nennt man ihn Delphin bzw. Delphinfisch; mit dem Delphin, dem bekannten Meeressäuger, hat der Fisch jedoch nichts zu tun. Woher der Name kommt, ist nicht geklärt. Eine Theorie wurde vom Sportfischereimagazin BlueWater aufgestellt: Delphine wie auch Mahi Mahis geben ähnlich schrille Töne von sich, wenn sie miteinander kommunizieren – daher möglicherweise der ähnliche Name. Um im Handel und der Gastronomie Verwechslungen zu vermeiden, wird der Fisch jedoch gemeinhin als «Dorado» (Spanisch für golden) bezeichnet oder unter seinem hawaiianischen Namen «Mahi Mahi» (Hawaiianisch für stark) gehandelt. Im Deutschen kennt man ihn auch unter dem Namen Gemeine/Grosse Goldmakrele.

Ein frei lebender Mahi Mahi erreicht eine Länge von bis zu eineinhalb Metern und ein Gewicht von maximal 40 Kilogramm. Das Fanggewicht liegt jedoch meist bei drei bis zwölf Kilogramm. Der Fisch hat einen langgestreckten Körper mit bläulich-grünem Rücken und ist mit kleinen silbrig-gold glänzenden Schuppen besetzt.

Der Mahi Mahi gilt daher als einer der schönsten und zugleich schmackhaftesten Fische. In seiner Verwendung wie auch in der Zubereitung ist der Fisch vielseitig einsetzbar. Geschmackvoll und mit festem Fleisch wird er meist als Filet oder Steak angeboten, eignet sich jedoch auch mühelos zum selber Filetieren. Er schmeckt sowohl gebraten, gegrillt oder gedünstet und kann auch roh als Tatar, Sashimi oder Carpaccio zubereitet werden. Während des Kochens hellt sich das ursprünglich etwas dunklere silbrig-gelbe Fleisch auf.

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